Auf nach Emsdetten!
Bundesliga | 10. Sep 2013

Es ist davon auszugehen, dass die Münsterländer hoch motiviert in die Partie gehen, denn nach drei Auftaktniederlagen sollen endlich die ersten Punkte gegen den Abstieg her. „Verlierst du zu Hause gegen Minden und Eisenach, war es das quasi schon“, prophezeit TVE-Manager Stefan Bögel. Ergo werden die Gastgeber am Mittwoch auf Sieg spielen, müssen dabei aber auf einige Leistungsträger verzichten. Jeffrey Boomhouwer (Sehnenabriss im Arm), Mike Schulz (Mittelfußbruch) und Elvir Selmanovic (Meniskus) fallen alle längerfristig aus. Zudem sind noch eine ganze Reihe weiterer Spieler verletzt oder angeschlagen. Trotz der nicht abreißenden Hiobsbotschaften ist das Team von Trainer Gennadij Chalepo aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die spielen in einer kleinen Halle voller frenetischer Fans und werden kämpfen bis zum Umfallen“, gibt Mindens Goran Perkovac zu bedenken.

Außerdem erinnern sich die Grün-Weißen sicherlich noch gut an die verlorenen Zweitliga-Partien in Emsdetten und sind somit gewarnt. Um zwei Punkte aus dem Münsterland mitzunehmen, bedarf es einer konzentrierten Leistung. Einfache Fehler im Spielaufbau und Torabschluss wie in der zweiten Halbzeit gegen die Rhein-Neckar Löwen können sich die Mindener auch beim TVE nicht leisten. Stattdessen gilt es, an die Leistung der ersten dreißig Minuten anzuknüpfen. „Wir müssen uns schneller bewegen, Emsdetten ein hohes Tempo aufzwingen. Die sollen für einen Treffer richtig arbeiten, dann machen sie Fehler“, lautet der Plan von GWD-Coach „Peki“, der zudem die Rückraumspieler besser in Position bringen und so die Torausbeute steigern möchte. Erfreulicherweise stehen den Grün-Weißen alle Spieler zur Verfügung. Abgesehen von kleineren Blessuren ist nichts aus dem Lazarett zu vermelden, ideale Voraussetzungen also für den ersten Sieg in der noch jungen Saison. Gebraucht werden die Zähler im Kampf um den Klassenerhalt auf jeden Fall. „Jetzt kommen die Spiele, wo wir Punkte holen müssen“, weiß auch der Mindener Trainer.

Wenn die Mannschaft am Mittwoch ihr Potential abruft, dann sollte dem eigentlich nichts im Wege stehen. „Überbewerten muss man das Spiel dennoch nicht“, nimmt Goran Perkovac den Druck von seinen Schützlingen. Egal wie es letztendlich ausgeht, ein hitziges Duell in der fast ausverkauften Ems-Halle ist sicher.

© GWD Minden – rok

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