Auf Augenhöhe mit dem Sieger
Saison 18/19 Bundesliga Spielberichte | 30. Aug 2018

GWD Minden konnte im zweiten Spiel der Saison über weite Strecken mit den Füchsen aus Berlin mithalten, mussten sich doch schlussendlich den Berlinern mit 29:27 (16:14) geschlagen geben. Vor allem der dänische Neuzugang der Berliner Jacob Holm machte der Mannschaft von der Weser das Leben schwer.

Wie schon so oft, startete GWD Minden gut in die Partie. Bereits nach 38 Sekunden konnte Neuzugang Kevin Gulliksen die Mindener mit 0:1 in Führung bringen. Das 2:2 Unentschieden in der 5. Minute ermöglichte es jedoch den Berlinern sich zu sammeln und ab da an in Führung zu gehen.
Die anschließenden Überzahl der Mindener nutzten diese gut für sich und machten mit drei Toren in Folge die Führung der Gastgeber wieder wett. Allerdings waren die Ostwestfalen bei gleicher Manneszahl nicht in der Lage dieses in eine Führung auszubauen und gerieten so erneut in Rückstand. Zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Hauptstädter, die bis dahin enge Partie, mit einer drei Tore Führung etwas öffnen. Doch die aufmerksamen Defensive der Mindener konnte einen größeren Vorsprung verhindern. Am Ende des ersten Abschnittes ließ die Konzentration auf Seiten der Gäste nach und es ging mit einer 16:14 Führung der Füchse in die Pause.

Obwohl das erste Tor der zweiten Hälfte für die Mindener fiel, kamen die Gastgeber frischer aus der Kabine zurück. Den Spielern der Grün-Weißen fehlte es an Effizienz im Abschluss. Es lag jedoch an den Torhütern beider Teams, dass sich die Tordifferenz nicht groß verändern ließ. Mitte der zweiten Halbzeit schlichen sich in die bis dato erfolgreiche GWD-Abwehr Fehler ein, was die Hauptstädter konsequent für sich verbuchen konnten. Auch das gute 1:1 der Füchse, welches oftmals in einem Freiwurf für diese endete, half den Gastgebern ihre Führung weiter auszubauen.

Über weite Phasen der Partie gelang es den Mindenern mit den Hausherren mitzuhalten, jedoch war es am Ende die fehlende Konzentration und Cleverness, die den Grün-Weißen die Tore versagten. Die Mindener haben sich jedoch zu keiner Zeit des Spieles aufgegeben und konnten so zum Ende der Partie die Führung der Berliner noch einmal auf zwei Zähler verringern. Schlussendlich mussten sich die Spieler von Frank Carstens dem Hauptstadtclub mit 29:27 geschlagen geben.

Stimmen zum Spiel:
Frank Carstens:
„ Wenn wir die gesamten 60 Minuten sehen, dann waren uns die Berliner in den entscheidenden Minuten einen Tick voraus. Wir haben jedoch an die guten Sachen aus dem Spiel gegen Flensburg anknüpfen können und konnten in der ersten Halbzeit auch gute Konter laufen. In der Offensive haben wir zu viele Patzer gemacht und es den Berliner so ermöglicht sich abzusetzen. Alles in allem haben die Jungs aber 60 Minuten lang an sich geglaubt und einen disziplinierten Auftritt mit einem akzeptablen Ergebnis abgeliefert.“

Velimir Petkovic: „ Wir hatten großen Respekt vor Minden, denn sie haben ein gutes Spiel gegen Flensburg gemacht. Wir haben uns sehr intensiv auf das Spiel vorbereitet und konnten im Vergleich zum letzten Spiel gegen Göppingen viele einfache Tore machen. Unnötige Fehler und die fehlende Konzentration in der Deckung haben in der ersten Halbzeit dazu geführt, dass wir nicht das erwünschte Ergebnis erzielen konnten. In der zweiten Halbzeit war dieses deutlich besser und hat uns Hoffnung gegeben.“

Torschützen GWD: Luka Zvizej (8/6), Kevin Gulliksen (6), Andreas Cederholm (5), Dalibor Doder (2), Magnus Gullerud (2), Espen Christensen (1), Anton Mansson (1), Miljan Pusica (1), Marian Michalczik (1)
Im Tor: Espen Christen (1. – 30. mit 5 Paraden), Kim Sonne Hansen (8. für einen Siebenmeter, 30.-60. mit 6 Paraden)

Torschützen Füchse Berlin: Jacob Holm (8), Frederik Simak (6/5), Christoph Reissky (4), Kevin Struck (3), Mijajlo Marsenic (3), Mattias Zachrisson (2), Paul Drux (2), Jakov Gojun (1)
Im Tor: Silvio Heinevetter (1.-20. mit 2 Paraden), Malte Semisch (20.-60. mit 7 Paraden)

Zeitstrafen: Gullerud (24.), Padshyvalau (48.), Zvizej (57.) (25.), – Gojun (10.), Marsenic (42. & 46.)

Spielfilm: 2:2 (5.), 6:4 (10.), 7:6 (15.), 11:9 (20.), 13:11 (25.), 16:14 (30.), 18:16 (35.), 21:17 (40.), 23:18 (45.), 25:21 (50.), 28:23 (55.),  28:31 (60.)

Schiedsrichter:  Ramesh und Suresh Thiyagarajah

Zuschauer: 6.428

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