Pokalturnier in Hamm mit neuem Modus
Bundesliga | 14. Aug 2015

Die Schonzeit ist vorbei. Nach fast sechs Wochen Vorbereitung beginnen für das GWD-Team an diesem Wochenende die Pflichtspiele. Es geht in die erste Runde um den DHB-Pokal. Nach neuem Modus wird am Samstag und Sonntag in Hamm gespielt. Für das Erreichen des Finales am Sonntag ist allerdings davor ein Sieg gegen den 1. VfL Potsdam gefragt.

Die Pokalreform ruft große Diskussionen hervor. In dieser Saison wurde der Turniermodus neu beschlossen. Es treten jeweils vier Mannschaften bei Vorrundenturnieren nach dem Final Four-Modus an. Am Samstag treten dabei zwei Teams zum Halbfinale an. Am darauffolgenden Tag wird dann, mit einem weiteren Spiel zwischen den zwei Siegermannschaften, der Achtelfinalteilnehmer ermittelt. GWD-Coach Frank Carstens sieht den neuen Modus zwiegespalten: „Ein Termin weniger, der eingeplant werden muss, ist durchaus ein Vorteil der neuen Reform, vor allem für die Erstligisten. Gleichzeitig werden durch den neuen Modus die Chancen der Mannschaften aus der Regionalliga gemindert. Die ungewohnten sehr hohen Belastungen, die an einem Wochenende auf die Spieler zukommen, werden aber ein Nachteil sein.“

Das GWD-Team eröffnet das Turnier in Hamm am Samstag (15.30 Uhr) mit dem Spiel gegen den 1. VfL Potsdam. Ein Aufeinandertreffen mit dem Drittligisten gab es zuletzt 2011. Damals wurde mit 31:24 klar gewonnen. Der VfL ist im letzten Jahr auf einem soliden 7. Platz gelandet. Natürlich gelten die Grün-Weißen gegen den klassentieferen Kontrahenten als Favorit und schielen schon mit einem Auge auf das Finalspiel am Sonntag (17.00 Uhr). Dann würde man auf den Sieger aus der Begegnung zwischen dem Wilhelmshavener HV und dem gastgebenden ASV Hamm-Westfalen treffen. „Besonders interessant wird es, falls das Endspiel erreicht wird, gegen einen Ligakonkurrenten zu spielen. Der Pokal ist ein hochinteressanter Wettbewerb. Es können viele positive Schlagzeilen dadurch entstehen und vielleicht wartet in einer späteren Runde ein Erstligist auf uns“, sagt Trainer Frank Carstens

Die Blessuren der Vorbereitung sind bei den Dankersern größtenteils verschwunden. Nur Miladin Kozlina kämpft noch mit seiner Rippenprellung, die er sich beim Spielothek Cup geholt hat und wird wahrscheinlich am Wochenende noch nicht wieder auf dem Feld stehen. Aleksandar Svitlica (Halsentzündung) und Magnus Jernemyr (Achillessehne) dürfen sich dagegen wieder auf einen Einsatz freuen. „Wir werden in jedem Spiel volles Rohr spielen“, verspricht Frank Carstens den Fans. Und weiter: „Am Wochenende kommt es das erste Mal drauf an. Wir wollen am Sonntag im Endspiel stehen.“

Auch Kreisläufer Nils Torbrügge freut sich, die Vorbereitung beendet zu haben. „Jetzt geht es darum, jedes Spiel möglichst gut zu bestreiten und jedes Match zu gewinnen. Wir sind spielerisch strukturierter geworden und haben auch neue Abwehrformationen trainiert, uns fehlt nur noch der Feinschliff“, sagt der Youngster.

Gespielt wird am Wochenende in der WESTPRESS Arena, Ostwennemarstraße 100 in Hamm. Am Samstag gibt es lediglich Kombi-Tickets, die für beide Spiele gültig sind. Die Preise hierfür liegen zwischen 15 und 25 Euro. Für das Endspiel am Sonntag kostet eine Karte zwischen 8 und 15 Euro.

©  GWD Minden – ida

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