Platz drei beim Ernst-Thiel-hummel-Cup
Allgemein | 07. Aug 2016

GWD Minden hat sich mit ganz starken 30 Minuten aus Merzig verabschiedet. Im Spiel um Platz drei beim Ernst-Thiel-hummel-Cup gelang es den Grün-Weißen gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim einen 9:16-Pausenrückstand noch einmal zu drehen. Mit 30:28 hatte man am Ende die Nase vorn. In einem umkämpften Halbfinale war man am Morgen dem HC Erlangen knapp unterlegen. 

Gegen den Mitaufsteiger aus Erlangen zeigten die Dankerser von der ersten Minute an eine konzentrierte Leistung und konnten die Partie offen gestalten. Zur Pause reichte es zu einer knappen 9:8-Führung. Auch in der zweiten Halbzeit gelang es keinem Team, sich deutlicher abzusetzen, die Entscheidung sollte erst in der Schlussphase fallen. „Das war eine wirklich gute Leistung von uns. Die Abwehr hat in allen Varianten gut funktioniert. Am Ende waren wir im Angriff nicht konsequent genug“, zeigt sich Trainer Frank Carstens trotz der Niederlage zufrieden.

Die Mission „Wiedergutmachung“ im Spiel um Platz 3 gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim gestaltete sich mühevoll. Ein erneut starker TSG-Keeper Kevin Klier zog den GWD-Angreifern in der ersten Halbzeit den Zahn. Die Mindener schienen kein Mittel zu finden, um das Dilemma zu beheben. Der 9:16-Pausenrückstand sprach eine deutliche Sprache, so auch Frank Carstens: „Das war einfach katastrophal. Wir hatten wieder große Probleme mit dem 7:6-Überzahlspiel der TSG. Und uns fehlt im Moment einfach ein Kreisläufer.“ Doch nach dem Wechsel mobilisierten die Grün-Weißen im vierten Match an diesem Wochenende noch einmal alle Kräfte und legten einen entschlossenen Auftritt hin. Drei schnelle GWD-Treffer nach dem Wiederanpfiff ließen erste Hoffnungen aufkeimen. Eine starke Abwehrleistung und einige Paraden von Kim Sonne ermöglichten nach einer Dreiviertelstunde den 24:24-Ausgleich. Nach dem 27:27 brachte ein weiterer Zwischenspurt des Erstligisten, der inzwischen mit Korte und Wieling für frischen Schwung auf den Außenpositionen gesorgt hatte, die Entscheidung. Dann hatten die Friesenheimer nur noch wenig entgegenzusetzen. „In der Schlussphase haben beide Mannschaften viel mit der 7:6-Überzahl experimentiert. Das hat bei uns wesentlich besser geklappt als noch am Samstag“, erklärt Frank Carstens.

Torschützen gegen Erlangen: Moritz Schäpsmeier (5), Dalibor Oder (4), Helge Freimann (4), Tim Wieling (3/2), Charlie Sjöstrand (2/1), Aleksandar Svitlica (1).

Torschützen gegen Friesenheim: Charlie Sjöstrand (9), Helge Freimann (5), Christoffer Rambo (4), Mats Korte (3), Dalibor Doder, Miladin Kozlina, Aleksandar Svitlica (je 2), Tim Wieling, Moritz Schäpsmeier, Kim Sonne (je 1).

© GWD Minden – bra

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