Ostwestfalen-Gipfel im DHB-Pokal
Allgemein | 25. Aug 2016

Man kannte sich. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz vor dem Erstrunden-Turnier im DHB-Pokal gab es bei den geladenen Protagonisten reichlich Umarmungen und Schulterklopfen. Am letzten Augustwochenende kämpfen GWD Minden, der TBV Lemgo und der TuS N-Lübbecke mit dem TV Korschenbroich um den Einzug in das Achtelfinale des Wettbewerbs.

Glücksfee Clara Woltering hatte bei der Auslosung ganz viel Sinn für Derbys bewiesen und gleich alle drei Teilnehmer aus Ostwestfalen in ein Turnier gelost. Das OWL-Trio wird noch um den Drittligisten TV Korschenbroich ergänzt. Mit dem hat es dann auch Gastgeber GWD Minden im zweiten Halbfinale am Samstag (18.30 Uhr) zu tun und damit das vermeintlich einfachste Los erwischt. Im anderen Halbfinale duellieren sich Erstliga-Absteiger TuS N-Lübbecke und der TBV Lemgo. Diese Partie verspricht viel Spannung, zu einem beiderseitigen Kräftemessen in der Vorbereitung kam es noch nicht. „Wir haben am letzten Wochenende beim Turnier in Bad Pyrmont aneinander vorbei gespielt und konnten uns nur gegenseitig beobachten“, sagt TuS-Coach Aaron Ziercke.

„Ich bin froh, dass die Vorbereitung zu Ende ist und dass es endlich ernst wird“, sagen Ziercke und Florian Kehrmann vom TBV Lemgo unisono. Auch Rolf Hermann und Nils Torbrügge können es als Spieler kaum erwarten, ihre Trainingsleistungen endlich auf die Platte zu bringen. Nur im GWD-Lager hat man es nicht ganz so eilig. „Weil einige unserer Verletzten erst im Laufe der Vorbereitung zum Kader gestoßen sind, würde ich mir noch ein oder zwei Wochen zum Einspielen wünschen“, heißt es von Frank Carstens. Doch Kapitän Moritz Schäpsmeier gibt sich trotz der „improvisierten Personalsituation“ optimistisch: „Die Abstimmung ist aber schon ganz gut. Das haben wir ja am vergangenen Wochenende gegen Zaporoshje gesehen. Auf jeden Fall wollen wir am Sonntag unser zweites Spiel!“

Dazu müssen die Grün-Weißen aber zunächst den TV Korschenbroich in die Schranken weisen. Der Drittligist ist der große Unbekannte am Wochenende. „Ich kenne Trainer Ronny Rogawska und Matthias Deppisch. Korschenbroich hat viele junge Spieler im Kader und darum gehe ich davon aus, dass sie mit sehr viel Tempo in das Spiel gehen und hochmotiviert sein werden. Natürlich wollen die uns überraschen“, weiß Carstens über den Gegner zu berichten. Auch am Wochenende wird der GWD-Coach noch ein Stück weit von seiner Wunschformation entfernt sein. Nenad Bilbija (Knie) und Magnus Gullerud (Rücken) fallen weiterhin aus. Kim Sonne braucht nach seiner Lungenentzündung ebenfalls noch ein paar Tage, um wieder voll belastbar zu sein. Auch Magnus Jernemyr liegt momentan noch mit einem starken Infekt flach. „Sein Einsatz ist sehr fraglich“, so Carstens. Immerhin gibt es auch positive Nachrichten. Florian Freitag wird nach langer Verletzungspause wieder im Kader stehen. Carstens: „Das ist eine tolle Nachricht für uns.“

Tickets für die beiden Halbfinalspiele und für das Finale am Sonntag (17.00 Uhr) gibt es noch an der Tageskasse, bei den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.gwd-minden.de. Die Tageskasse ist am Samstag ab 15.00 Uhr und am Sonntag ab 16.00 Uhr geöffnet.

© GWD Minden – bra

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