Mit voller Konzentration ins Erzgebirge
Bundesliga | 12. Mai 2016

Nach dem Erfolg gegen TUSEM Essen fehlt GWD Minden nur noch ein Sieg zum Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga. Am liebsten möchten die Grün-Weißen schon am Freitag Nägel mit Köpfen machen. Der nächste Gegner ist der EHV Aue, der nach einer langen Verletzungsmisere nun wieder stark aufspielt.

Die Vorbereitungen für das Spiel laufen bereits auf Hochtouren. Schließlich trifft man auf einen kampfstarken Gegner, der in der heimischen Halle alles geben wird, um den Aufstieg der Ostwestfalen zu vertagen. „Aue ist sehr heimstark und überzeugt immer durch eine hohe Kampkraft. Außerdem ist deren 5:1-Deckung eine Herausforderung“, gibt GWD-Coach Frank Carstens einen Ausblick darauf, was sein Team im Erzgebirge erwartet. Besondere Beachtung muss dem Rückraumspieler Arni Thor Sigtryggsson geschenkt werden, der in dieser Saison schon 119 Tore erzielt hat und damit maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft  beigetragen hat. Derzeit liegt der EHV Aue auf dem 6. Tabellenplatz.

Trotz einer kurzen Vorbereitungsphase auf das Spiel am Freitag ist Carstens optimistisch gestimmt: „Wir haben zwar nur eine Einheit, um uns gezielt auf den EHV vorzubereiten, aber natürlich möchten wir uns am Freitag für die Arbeit der letzten Monate belohnen. Wir sind froh, dass wir uns diesen Matchball erarbeitet haben und möchten ihn auch nutzen“, gibt der Trainer die Entschlossenheit seines Teams wieder. Nach einer Videoanalyse und einer anschließenden Trainingseinheit und einem gemeinsamen Mittagessen geht es für die Mannschaft bereits am Donnerstag nach Aue. Von Hiobsbotschaften aus der medizinischen Abteilung blieben die Grün-Weißen vor dem entscheidenden Spiel verschont. Auch Gerrie Eijlers wird am Freitag mit von der Partie sein. Im Spiel am Dienstagabend wurde der Torhüter am Kopf getroffen und verbrachte die zweite Halbzeit auf der Bank. „Ich gehe aber davon aus, dass er spielen kann“, sagt Frank Carstens.

Zweimal konnte man den EHV in dieser Saison schon bezwingen. Im Achtelfinale des DHB- Pokals erarbeitete man sich ein 28:22 und das Hinspiel gewann man mit 34:26.

©  GWD Minden – jas

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