GWD zu Gast beim Spitzenreiter
Bundesliga | 12. Okt 2015

Das dritte von acht Oktober-Spielen steht für GWD Minden auf dem Plan und es könnte die schwierigste Aufgabe werden, denn die Grün-Weißen reisen zum Tabellenführer nach Coburg.

Am Mittwoch holen der HSC 2000 Coburg und GWD Minden die Partie des sechsten Spieltages nach und es ist keine Überraschung, dass es zu einem echten Spitzenspiel kommt. Schon vor Saisonbeginn galten beide Teams als heiße Favoriten für den Aufstieg. Der HSC grüßt mittlerweile von der Tabellenspitze und hat seit der Auftaktniederlage in Rostock keinen Punkt mehr abgegeben. Mit einem Spiel weniger, allerdings ohne Niederlage folgt GWD Minden auf dem zweiten Platz.

In Coburg werden wahrlich keine kleinen Brötchen gebacken. Knapp 2.300 Zuschauer haben bislang im Schnitt die Heimspiele des Teams in der HUK Coburg Arena verfolgt. Zum Derby in Erlangen setzt der Verein sogar einen Sonderzug ein. Geschäftsführer Wolfgang Heyder kommt von den Brose Baskets Bamberg und kennt erstklassigen Sport. Trainer Jan Gorr weiß wie der Aufstieg funktioniert, hat er doch schon 2011 mit dem TV Hüttenberg den Sprung ins Oberhaus vollbracht. Mit Torhüter Jan Kulhanek, Romas Kirveliavivius (beide Bietigheim), Florian Billek (Balingen), Adnan Harmandic (Wetzlar) und Girts Lilienfelds (Eisenach) gibt es einige Akteure mit Erstligaerfahrung bei den Coburgern. Erfolgreichster Torschütze der Franken ist derzeit Florian Billek, der 43 Mal von Rechtsaußen erfolgreich war.

„Wie alle von Jan Gorr trainierten Mannschaften ist auch Coburg spielerisch sehr gut organisiert. In der Regel kassieren sie sehr wenige Gegentore, weil die Deckung gut funkioniert und sie dort sehr gut verdichten. Im Angriff spielen sie variabel und können unterschiedliche Spielmachertypen einsetzen“, sagt Mindens Trainer Frank Carstens in der Analyse. Seine Mannschaft brauche, so der Coach, unbedingt viele Tore aus dem Rückraum, wenn es denn zu etwas Zählbarem reichen solle. „Da war unsere Spielanlage am letzten Wochenende schon sehr gut, aber im Abschluss müssen wir deutlich besser werden“, fordert Carstens eine Leistungssteigerung.

Personell sieht es im GWD-Team gut aus. Wahrscheinlich wird es keinen verletzungsbedingten Ausfall geben. Bereits am Dienstag starten die Grün-Weißen ihre Reise in den Süden und werden in Suhl eine Zwischenstation einlegen. Die Partie beim Tabellenführer wird am Mittwoch um 20.00 Uhr angepfiffen.

© GWD Minden – bra

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