GWD taut in der Nordfrost-Arena nicht auf
Saison 15/16 Spielberichte | 05. Mrz 2016

Das GWD-Team sucht nach der Winterpause weiterhin nach seiner Form. Neuerlicher Tiefpunkt ist die 22:26-Niederlage beim Wilhelmshavener HV. Nur in der Anfangsviertelstunde konnten die Dankerser ihre Favoritenrolle andeuten. Danach kamen sie für einen Sieg nicht mehr in Frage.

Nach der Heimniederlage gegen Coburg hatten sich die Grün-Weißen für die keineswegs einfache Aufgabe an der Jade viel vorgenommen. Aber spätestens nach 20 Minuten warfen die Ostwestfalen alle guten Vorsätze über Bord. In der Anfangsphase hatte zunächst noch Christoffer Rambo getroffen. Danach konnte man sich kaum noch Chancen erspielen und traf zuverlässig nur vom Siebenmeterpunkt. Die offensive und aggressive Abwehr des WHV schmeckte den Ostwestfalen gar nicht und man fand kaum spielerische Mittel. Immer wieder luden Ballverluste im Angriff die Hausherren zu Gegenstößen ein. Besonders aus dem linken Rückraum bekamen die Mindener gar keinen Zugriff auf das Spiel. In der Defensive gelang es vor dem Wechsel nicht, die Anspiele an den Kreis zu unterbinden. Später waren es die Distanzwürfe, den man nicht genug entgegensetze.

So übernahmen die Hausherren nach der einzigen Mindener Zwei-Tore-Führung (6:4) allmählich das Kommando in der Nordfrost-Arena und nahmen eine knappe Führung mit in die Kabinen. Zwar trafen die Grün-Weißen nach dem Wechsel endlich besser von den Rückraumpositionen, der Rückstand aber blieb, weil es weiterhin ärgerliche Ballverluste gab. Beim 16:13 (37.) lagen die Nordlichter zum ersten Mal mit drei Treffern in Front und verteidigten dieses Polster erfolgreich. Die Gäste agierten in der Abwehr zu passiv, boten ihren Torhütern keine Unterstützung und hatten die Partie mittlerweile so weit aus der Hand gegeben, dass gegen die engagiert aufspielenden Gastgeber kein Kraut mehr gewachsen war. Insbesondere Rene Drechsler traf aus dem rechten Rückraum fast nach Belieben. Immerhin konnten die Dankerser die Höhe der Niederlage noch in Grenzen halten, weil die letzten drei Treffer der Partie auf ihr Konto gingen. „Wir lassen uns jetzt von zwei Niederlagen die Saison nicht kaputtmachen. Wir müssen das analysieren und besser machen“, wollte Nils Torbrügge nach dem Spiel den Kopf nicht in den Sand stecken.

Stimmen zum Spiel:
Frank Carstens: „Es war ein völlig verdienter Sieg für Wilhelmshaven. Wir haben uns viel vorgenommen und wollten vor allem in der Defensive besser stehen. In der zweiten Halbzeit unterlaufen uns dann einfach zu viele technische Fehler. Bei uns sind sehr viele Dinge schief gegangen.“

Christian Köhrmann: „Wir haben vorne diszipliniert gespielt und lange auf unsere Chance gewartet. Der Schlüssel zu unserem Erfolg war eine super Torhüterleistung, die aber auch durch die Leistung der Abwehr erst möglich war.“

Torschützen GWD: Charlie Sjöstrand (6/4), Joakim Larsson (4), Christoffer Rambo (4), Nenad Bilbija (3), Moritz Schäpsmeier (3), Sören Südmeier (1), Aleksandar Svitlica (1).
Im Tor: Gerrie Eijlers (1.-30. mit 5 Paraden), Kim Sonne (30.-60. mit 5 Paraden).

Torschützen WHV: Evgeny Vorontsov (6/4), Rene Drechsler (5), Moritz Barkow (4), Oliver Köhrmann (4), Lukas Mertens (4), Tobias Schwolow (3).
Im Tor: Markus Bokesch (1.-60. mit 13 Paraden davon 1 Siebenmeter), Adam Weiner.

Spielfilm: 3:2 (5.), 4:5 (10.), 6:6 (15.), 9:8 (20.), 11:9 (25.), 13:12 (30.), 14:13 (35.), 16:14 (40.), 20:16 (45.), 23:18 (50.), 25:19 (55.), 26:22 (60.).

Strafminuten: Rambo (38.), Doder (49.), Kozlina (54.) – Kozul (7.), Bokesch (9.), Köhler (55.).
Zuschauer: 1.325

Schiedsrichter: Tolga Karamuk und Nikos Seliger

© GWD Minden – bra

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