GWD nach Heimsieg wieder in der Spur
Saison 14/15 Spielberichte | 14. Sep 2014

Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Gästen aus Friesenheim, die schnell mit 3:1 (3.) in Front lagen. Aber mit der Zeit fanden auch die Grün-Weißen zu ihrem Spiel und konnten nach 10 Minuten zum ersten Mal ausgleichen, als Aljoscha Schmidt einen langen Pass von Gerrie Eijlers auf spektakuläre Art fing und ins Tor bugsierte. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Dankerser in der Deckung ordentlich arbeiteten. Vor dem gegnerischen Tor wirkte das Spiel der Gastgeber aber bisweilen holprig und war nicht frei von technischen Fehlern. Auf den Halbpositionen besaß das GWD-Team durch Miladin Kozlina, Christoph Steinert und Christoffer Rambo aber genug Durchschlagskraft, um nach einer Viertelstunde das Heft in die Hand zu nehmen. Beim 8:6 (18.) und 10:8 (22.) lagen die Ostwestfalen mit zwei Treffern vorn. Hätte man in der Schlussphase des ersten Durchgangs in der Defensive die Konzentration hoch gehalten, wäre eine deutlichere Führung durchaus möglich gewesen. So ging es mit einem 15:12 in die Kabinen.

Auch ohne Christoph Steinert, der wegen einer Ellbogenblessur in der Kabine geblieben war, erwischten die Dankerser nach der Pause den besseren Start und konnten innerhalb von fünf Minuten auf 17:12 erhöhen. Licht und Schatten wechselten sich bei den Grün-Weißen auch weiterhin ab. Die Hereinnahme von Jens Vortmann für den bis dato nicht schlechten Gerrie Eijlers in der 40. Minute erwies sich als Glücksgriff von GWD-Coach Goran Perkovac. Mit drei Paraden führte sich Mindens Mann mit der Nummer 12 in den ersten fünf Minuten gleich prächtig ein und hielt, im wahrsten Sinne des Wortes, die TSG Friesenheim auf Distanz. Das GWD-Team setzte sich weiter ab und als Aleksandar Svitlica in der 48. Minute per Gegenstoß das 27:19 erzielte, konnte man schon ahnen, dass beide Punkte an diesem Tag in der KAMPA-Halle bleiben würden. Die Gäste kamen noch einmal auf 29:24 (53.) heran, mehr ließen die Hausherren aber nicht zu. Mit seinem Treffer zum 33:26 setzte Arne Niemeyer den Schlusspunkt unter einen insgesamt verdienten Heimerfolg von GWD Minden. „Man darf nicht vergessen, dass wir immer noch unsere neuen Spieler integrieren müssen und die schwerwiegenden Ausfälle von Dalibor Doder, Sören Südmeier und Nenad Bilbija kompensieren müssen. Das machen wir im Moment wirklich vernünftig und darum bin ich heute auch zufrieden“, resümierte Goran Perkovac abschließend.

Stimmen zum Spiel:
Goran Perkovac:
„In der Anfangsphase hatten wir unsere Probleme, da waren wir noch etwas verkrampft. Im Verlauf des Spiels wurde es dann etwas besser. Mit der Leistung unserer Torhüter bin ich zufrieden, aber insgesamt müssen wir uns noch steigern.“

Thomas König: „Wir haben bis zur 15. Minute konsequent unsere Chancen genutzt und in der Abwehr gut gearbeitet. Dann kam der Bruch und wir haben uns nicht mehr erholt. In der Abwehr haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht. Vielleicht ist der Sieg von Minden etwas zu hoch ausgefallen.“

Torschützen GWD: Aljoscha Schmidt (7/2), Miladin Kozlina (5), Christoffer Rambo (5), Aleksandar Svitlica (5/2), Marco Oneto (3), Arne Niemeyer (2), Moritz Schäpsmeier (2), Christoph Steinert (2), Florian Freitag (1), Nils Torbrügge (1).
Im Tor: Gerrie Eijlers (1.-40. mit 6 Paraden), Jens Vortmann (40.-60. mit 9 Paraden, davon 1 Siebenmeter).

Torschützen TSG: Philipp Grimm (6/2), Stephan Just (6/1), Felix Kossler (3), Stefan Lex (3),
Erik Schmidt (2), Oliver Tesch (2), Bogdan Criciotoiu (1), Gunnar Dietrich (1), Marco Hauk (1), Andrej Kogut (1).
Im Tor: Kevin Klier (1.-39. mit 8 Paraden), Maximilian Bender (39.-44. mit 3 Paraden).

Spielfilm: 2:3 (5.), 4:5 (10.), 6:6 (15.), 9:7 (20.), 11:9 (25.), 12:10 (30.), 17:13 (35.), 19:16 (40.), 23:18 (45.), 28:20 (50.), 30:24 (55.), 33:26 (60.).

Strafminuten: Kozlina (17.), Schäpsmeier (19.), Oneto (35.), Anonevich (57.) – Schmidt (16.), Hauk (33.).
Zuschauer: 2.300

Schiedsrichter: Colin Hartmann und Stefan Schneider

 

 
© GWD Minden – bra

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