GWD mit klassischem Fehlstart
Saison 14/15 Spielberichte | 24. Aug 2014

Mit Jens Vortmann, Aljoscha Schmidt, Miladin Kozlina, Dalibor Doder, Christoph Steinert, Aleksandar Svitlica und Marco Oneto startete das GWD-Team in die neue Saison. Es dauerte allerdings, bis diese Formation zu ihrem Spiel fand. Erst nach acht Minuten konnten die Grün-Weißen den ersten Treffer durch Miladin Kozlina bejubeln. Die Gäste aus Hessen waren besser in die Partie gekommen, wirkten präsenter und führten schnell mit 3:0. Goran Perkovac zeigte wenig Geduld, nahm nach 15 Minuten eine Auszeit und wechselte fast das komplette Team. Der Weckruf des Trainers zeigte Wirkung, von den Neuen traf Christoffer Rambo als Erster zum 4:8. In der Offensive lief es nun mit Yves Kunkel, Arne Niemeyer, Florian Freitag und Moritz Schäpsmeier auf Rechtsaußen besser zusammen, die GWD-Deckung wirkte aber weiterhin äußerst schläfrig. Aber nach und nach kam auch Leben in das Defensivspiel der Hausherren. Begünstigt durch einige schlechte Abschlüsse der HSG und starke Paraden von Gerrie Eijlers holten die Grün-Weißen Tor um Tor auf. Bis auf zwei Treffer konnten die Mindener den Abstand beim 9:11 und 11:13 verkürzen, zur Pause hieß es dann 12:15 aus GWD-Sicht.

Nach dem Wechsel wirkte das Spiel der Gastgeber wieder schwerfällig und unrund. Das Team von Goran Perkovac fand überhaupt nicht in die Partie zurück. Die Gäste aus Hessen zeigten sich wesentlich abgeklärter und konnten sich von 17:15 (37.) auf 22:15 (44.) absetzen. Die Dankerser verzettelten sich in Einzelaktionen und produzierten reihenweise technische Fehler. Einzig die Außen Yves Kunkel und Aleksandar Svitlica sowie Christoph Steinert erreichten nach dem Wechsel so etwas wie Normalform. Während das Kreisspiel bei den Ostwestfalen gar nicht funktionierte, kam auf der anderen Seite Sebastian Weber immer häufiger frei zum Wurf. So nahm das Elend für die Grün-Weißen seinen Lauf und das Match war schon früh entschieden.

Stimmen zum Spiel:
Goran Perkovac:
„Wetzlar war einfach eine Klasse besser als wir. Man hat früh gesehen, dass es heute nichts wird. Wetzlar hat die Zeit gut ausgespielt, war immer präsent. Im letzten Jahr haben wir den Saisonstart auch verschlafen. Jetzt müssen wir die Lust und den Kampf wiederfinden.“

Kai Wandschneider: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben die Grundlage zum Sieg in einer starken Abwehrleistung gelegt. Vorne haben wir sehr gut über den Kreis gespielt. Wir haben geduldig gespielt. Wir haben einige Gegenstöße verworfen, das ist der einzige Kritikpunkt. Ab der 50. Minute war klar, dass wir das Spiel nicht mehr aus der Hand geben würden.“

Torschützen GWD: Christoph Steinert (7/3), Aleksandar Svitlica (5/1), Yves Kunkel (3), Arne Niemeyer (2), Christoffer Rambo (2), Moritz Schäpsmeier (2), Aljoscha Schmidt (2), Miladin Kozlina (1).
Im Tor: Jens Vortmann (1.-15.), Gerrie Eijlers (15.-60. mit 6 Paraden).

Torschützen HSG: Kent Robin Tönnesen (7), Guillaume Joli (5), Sebastian Weber (5), Steffen Fäth (4), Tobias Hahn (4), Christian Rompf (2), Ivano Balic (1), Evars Klesniks (1), Florian Laudt (1).
Im Tor: Andreas Wolff (1.-46. mit 7 Paraden), Jose Hombrados (47.-60. mit 3 Paraden).

Spielfilm: 0:2 (5.), 2:4 (10.), 8:9 (15.), 7:11 (20.), 10:11 (25.), 12:15 (30.), 14:17 (35.), 15:20 (40.), 16:23 (45.), 18:24 (50.), 21:28 (55.), 24:30 (60.).

Strafminuten: Torbrügge (28.), Schäpsmeier (39.) – Laudt (20.), Klesniks (44., 51.)
Zuschauer: 2.100

Schiedsrichter: Sebastian Grobe und Adrian Kinzel

  

 
© GWD Minden – bra

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