GWD im Dauereinsatz: Nach Bayer kommt TUSEM
Bundesliga | 19. Nov 2015

Und es geht Schlag auf Schlag weiter: Nur zwei Tage nach dem Heimsieg gegen Bayer Dormagen tritt GWD Minden bei TUSEM Essen an.

Nicht zum ersten Mal macht der GWD-Mannschaftsbus an der Sporthalle „am Hallo“ in Essen Halt. Zwischen den Hausherren von TUSEM Essen und den Ostwestfalen hat es schon einige Duelle gegeben und oft hat sich die Sportstätte im Essener Stadtteil Stoppenberg dabei als schwieriges Pflaster für die Gäste erwiesen. Das letzte Erstligaduell gab es in der Saison 2008/2009. Damals verloren die Dankerser beim abgeschlagenen Tabellenletzten mit 26:27. Im letzten GWD-Zweiligaintermezzo gab es ebenfalls nur Niederlagen. In der Saison 2011/2012 war es beim 25:29 knapp, davor mit 27:37 schon recht deutlich.

Auch aufgrund dieser Vorgeschichte würde den Grün-Weißen ein Erfolg beim aktuellen Tabellenzehnten natürlich gut zu Gesicht stehen. Bei 15 Punkten hat das Team von Trainer Stephan Krebietke allerdings eine tolle Heimbilanz. Lediglich gegen Coburg und Rostock gab es Niederlagen. Dabei ist die jüngste Schlappe gegen die Hanseaten gerade einmal ein paar Tage alt und dürfte für das Spiel gegen den Spitzenreiter zusätzlich motivieren. „Die wollen schließlich nicht zweimal hintereinander zuhause verlieren“, mutmaßt Frank Carstens. Auch deshalb hat der GWD-Coach „großen Respekt“ vor den Essenern: „Sie holen aus ihren Möglichkeiten einfach alles raus!“

Kopf der Mannschaft ist der sehr erfahrene Michael Hegemann. „Er hat immer noch sehr viele Spielanteile und kann in den entscheidenden Momenten noch einmal den Schalter umlegen. Michael ist der Mann, an dem sich die Mannschaft aufrichtet“, sagt Frank Carstens. Bei der Niederlage gegen Rostock hatte Hegemann aufgrund von Knieproblemen passen müssen. Ob „Hege“ gegen seinen alten Klub wieder dabei sein wird, scheint noch nicht klar. In jedem Fall möchte Trainer Stephan Krebietke die jüngste Schlappe möglichst schnell abhaken: „Wir haben viele Spiele, deswegen müssen wir nach vorne schauen. Wir müssen bis Freitag den Kopf frei kriegen und noch einmal ordentlich trainieren. Es wird ein ganz anderes Spiel, das unter anderen Vorzeichen und Voraussetzungen steht. Natürlich wollen wir auch gegen Minden überraschen, aber es wird sehr schwierig.“

TUSEM-Linksaußen Lasse Seidel führt im Moment die Torjägerliste der Liga an und ist damit auch Nutznießer der Spielanlage seiner Mannschaft, die nach Carstens Worten „sehr kompakt verteidigt und daraus eine Menge Tempo macht, alles sehr gut organisiert und effektiv.“ „Organisation“ ist auch das Zauberwort bei den Dankersern im Moment. Um genügend Akteure für Spiel und Trainingsbetrieb zusammen zu bekommen bedarf es aufgrund der langen Verletztenliste schon einiger Anstrengungen. So werden auch die Youngster Jannik Jungmann, Max Staar, Lukas Kister und Joel Birlehm am Freitag wieder im Kader sein. Ob Torhüter Birlehm zum Einsatz kommt, hängt davon ab wie sich die Fußverletzung von Gerrie Eijlers entwickelt. „Gerrie hat eine Knochenprellung. Das ist vor allem schmerzhaft. Er wird nur dann spielen können, wenn er beschwerdefrei ist“, heißt es aus dem Mund von Frank Carstens.

Das Spiel in der Sporthalle „am Hallo“ wird um 19.30 Uhr angepfiffen.

Für die Partie wird es einen Livestream für 5,50€ geben. Alles weitere dazu im TUSEM-Kanal:
https://tusemessen.solidtango.com/

© GWD Minden – bra

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