GWD feiert Heimsieg beim Doder-Comeback
Saison 14/15 Spielberichte | 19. Okt 2014

Gegen den Aufsteiger aus Erlangen kamen die Grün-Weißen nicht wirklich gut ins Spiel. Nachdem Marco Oneto wegen einer Schulterverletzung komplett passen musste und Miladin Kozlina angeschlagen war und zunächst nur auf der Bank saß, übernahmen Nils Torbrügge und Drasko Mrvaljevic die Aufgabe im Innenblock. Doch so recht wollte es in der Dankerser Defensive nicht funktionieren und die HC-Angreifer nutzten immer wieder eine der zahlreichen Lücken. Mehr Beweglichkeit und Effektivität hätte auch dem Angriffsspiel der Grün-Weißen gut getan. Doch die Wechsel von Goran Perkovac zeigten Wirkung: Miladin Kozlina kam in die Partie und sorgte in der Abwehr für mehr Stabilität. Vorne sorgte Mindens „Mr. Zuverlässig“ für einfache Treffer. Auch Dalibor Doder sorgte nach seinem Comeback für eine Belebung des Dankerser Spiels. So hatten die Hausherren nach dem 9:8 (19.) des Slovenen die Nase hauchdünn vorn und gingen mit einem 15:14 in die Pause.

Dank einiger Paraden von Jens Vortmann konnten sich die Gastgeber nach dem Wechsel schnell auf 20:16 (38.) absetzen. Aber es wurde wieder eng, weil es dem GWD-Team auch jetzt nicht gelang, sich in der Abwehr sicher zu postieren. Die Gäste blieben in Schlagweite und kamen vor allem aus dem Rückraum immer wieder zum Erfolg. Den nächsten Vier-Tore-Vorsprung machte Moritz Schäpsmeier beim 25:21 (50.) mit einem tollen Dreher von Rechtsaußen klar. Noch ein paar Minuten mussten die GWD-Fans zittern. Erst als Drasko Mrvaljevic fünf Minuten vor dem Ende das 28:24 im Gegenstoß markierte und die Gäste danach zweimal nur den Pfosten trafen, war die Partie entschieden. Den 29:25-Endstand markierte Dalibor Doder mit einem der schönsten Treffer des Tages. Der lange Zeit schmerzlich vermisste Schwede sorgte nach seinem Comeback für einige Schlüsselmomente im Spiel der Mindener.

Stimmen zum Spiel:
Goran Perkovac: „Ich bin auch mit der Einstellung unserer Mannschaft zufrieden. Wir haben lange Zeit nicht richtig trainieren können. Das Team hat in dieser Situation Charakter gezeigt. Wir waren heute im Angriff sicherlich besser als in der Abwehr. Da fehlt uns einfach die Trainingspraxis.“

Frank Bergemann: „Wir sind von unserer Leistung ein wenig enttäuscht. Wenn man hier gewinnen will, muss man den Kampf mehr annehmen. Dann kam Doder ins Spiel und hat alles völlig neu geordnet.“

Torschützen GWD: Aljoscha Schmidt (6/2), Dalibor Doder (4), Arne Niemeyer (4), Christoffer Rambo (3), Christoph Steinert (3), Miladin Kozlina (2), Aleksandar Svitlica (2), Nils Torbrügge (2), Florian Freitag (1), Drasko Mrvaljevic (1), Moritz Schäpsmeier (1).
Im Tor: Gerrie Eijlers (1.-25. mit 5 Paraden), Jens Vortmann (25.-20. mit 8 Paraden).

Torschützen HCE: Sigurbergur Sveinsson (6), Nikolai Link (5), Ole Rahmel (5/1), Sebastian Preiß (2), Martin Stranovsky (2), Moritz Weltgen (2), Oliver Hess (1), Jonas Link (1), Stanko Sabljic (1).
Im Tor: Nikolas Katsigiannis (1.-25. und 50.-60. mit 3 Paraden), Jan Stochl (25.-50. mit 6 Paraden).

Spielfilm: 1:2 (5.), 3:4 (10.), 7:6 (15.), 9:8 (20.), 13:11 (25.), 15:14 (30.), 17:16 (35.), 20:18 (40.), 22:20 (45.), 25:21 (50.), 27:24 (55.), 29:25 (60.).

Strafminuten: Svitlica (17.), Steinert (32.), Kozlina (40.), Schäpsmeier (58.) – Nienhaus (10., 44.), Link (35.).
Zuschauer: 2.050

Schiedsrichter: Philipp Dinges und Daniel Kirsch

  

 

 
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