GWD-Dreierpack, Teil zwei: TUSEM Essen
Bundesliga | 09. Mai 2016

Für GWD Minden stehen im Endspurt der 2.Handball-Bundesliga die Signale auf „Wiederaufstieg“. Läuft alles optimal, könnten die Grün-Weißen noch in dieser Woche die Korken knallen lassen. Dazu sind aber zwei Erfolge gegen TUSEM Essen und beim EHV Aue nötig.

Beim SV Henstedt-Ulzburg feierte die Carstens-Sieben den fünften Sieg in Folge und scheint damit nach einigen Punktverlusten im März nun zur nötigen Stabilität zurückgefunden zu haben. Die Dankerser ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht beirren und spielten eine fulminante Schlussphase. Frank Carstens, der in Henstedt insgesamt ein souveränes Spiel seiner Mannschaft sah, weiß aber auch, dass die Begegnung beim Tabellenschlusslicht die einfachste Aufgabe im „Dreierpack“ dieser Woche gewesen sein dürfte: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die beiden nächsten Spiele eine ganz andere Qualität haben werden.“

Aber auch die Gäste aus Essen haben gerade ein paar starke Auftritte hinter sich. Nach zuletzt 8:2 Punkten tritt das Team von Stephan Krebietke die Reise nach Minden mit mächtig Aufwind an: „Wir sind zur Zeit gut drauf. Nach der mageren Punktausbeute im Monat März haben wir zu unserer Stärke zurückgefunden. Meine Mannschaft hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und gewinnt jetzt auch Spiele, die bis zum Schluss offen sind. Nach drei Siegen in Folge sind wir heiß auf mehr. Im Hinspiel haben wir Minden einen Punkt abgeknöpft. Mit viel Leidenschaft und Kampf können wir dem Favoriten Paroli bieten“, so der TUSEM-Trainer. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 27:27.

Die Verletztensituation bleibt hüben wie drüben unverändert. Noah Beyer (Kapseleinblutung), Steffen Hahn (Bänderdehnung), Carlos Donderis Vegas (Kreuzbandriss) und Dennis Szczesny (Aufbautraining nach Knie-OP) fallen auf Essener Seite aus. Dem GWD-Team werden Florian Freitag und Nenad Bilbija fehlen. Dafür rücken Max Hösl und Jannik Jungmann aus dem Drittligateam nach. Die Fans in der KAMPA-Halle können ein temporeiches Spiel erwarten, denn der Gegenstoß ist bei den Essenern eine Tugend, bei den Gastgebern so eine Art „Notfallplan“. „Uns fehlt im Moment der Druck aus dem Rückraum. Darum brauchen wir viele Tore über die erste Welle“, erklärt Frank Carstens.

Die Partie wird um 20.00 Uhr in der KAMPA-Halle angepfiffen. Die Tageskasse öffnet bereits um 18.00 Uhr.

© GWD Minden – bra

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