GWD bastelt an „alternativen Personalkonzepten“
Allgemein | 21. Apr 2016

Vier Punkte sind für das GWD-Team am kommenden Wochenende zu vergeben. Aber auch wenn die Mindener mit dem HC Empor Rostock und Bayer Dormagen zwei Kellerkinder vor der Brust haben, gelten die Spiele keinesfalls als Selbstläufer.

Doppelspieltage sind nicht gerade beliebt in der Liga, auch nicht bei GWD Minden. Schon zum fünften Mal müssen die Grün-weißen nun zweimal innerhalb eines Wochenendes ran. „Das ist so spät in der Saison natürlich sehr ungünstig“, spielt Frank Carstens auf den großen Kräfteverschleiß an, der sich in seinem Team mittlerweile bemerkbar macht. So sind die Dankerser auch gegen Rostock und Dormagen weit davon entfernt, in Bestbesetzung antreten zu können und müssen stattdessen mit „alternativen Personalkonzepten“ experimentieren. „Wir haben im Training schon Varianten mit Nils Torbrügge oder Moritz Schäpsmeier auf der Mittelposition ausprobiert“, verrät Carstens.

Zu den bekannten Sorgenkindern Florian Freitag und Nenad Bilbija haben sich im Verlauf der Woche noch weitere hinzugesellt. Bei Magnus Jernemyr und Charlie Sjöstrand bereitet der Fuß Probleme, bei Dalibor Doder zwickt es in der Oberschenkelmuskulatur. Da Marian Michalczik derzeit sowohl in der Nationalmannschaft als auch in der GWD-A-Jugend ein gefragter Mann ist, stand für ihn in den vergangenen Tagen ebenfalls kein handballspezifisches Training auf dem Plan, um das Knie zu schonen. „Die vielen Ausfälle erschweren natürlich auch die Trainingsarbeit“, beschreibt Frank Carstens die Situation. Immerhin gibt es auch gute Neuigkeiten für den GWD-Coach. Miladin Kozlina scheint seine Rippenverletzung auskuriert zu haben. Der Halblinke stand bereits am vergangenen Freitag in Hagen im Kader und hat, so Carstens, in der Woche beschwerdefrei trainieren können.

Mindens nächste Kontrahenten haben die Tatsache gemein, dass beide noch um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Dabei hat der HC Empor Rostock um den Mindener Trainer Aaron Ziercke noch die besseren Karten. Zur Vorsicht mahnen aber vor allem die Erfahrungen aus dem Hinspiel in der Stadthalle Rostock. „Da sind wir ein paar Minuten zu früh ausgestiegen“, sagt Carstens über das 29:29 im November letzten Jahres, das die Dankerser seinerzeit als Punktverlust empfanden.

Ihren ersten Einsatz starten die Ostwestfalen am Freitag gegen Rostock in der heimischen KAMPA-Halle. Die Begegnung wird um 20.00 Uhr angepfiffen. Die Tageskasse öffnet bereits um 18.00 Uhr. Am Sonntag geht die Reise dann in das Sportcenter des TSV Bayer Dormagen. Anpfiff ist dort um 17.00 Uhr.

© GWD Minden – bra

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