Grün-Weiße Lichtstrahlen
GWD-Pool | 01. Mrz 2017

Diskussionsrunde im Autohaus Sieg gibt interessante Einblicke

Grün-Weiße Lichtstrahlen in den abendlichen Himmel über Minden lenkten schon von weitem die Gäste zum Autohaus Sieg an der Ringstraße, wohin kürzlich der GWD POOL100 seine Mitglieder geladen hatte. Statt Verkaufsberatung über Autos gab es in der großen Präsentationshalle Talk und Diskussionen rund um den Handballsport und mehr.

Gemeinsam im Mittelpunkt von Veranstalter und Ausrichter standen diesmal die „jungen Sterne“, einmal die erfolgreichen Nachwuchshandballer von GWD, zum anderen die neuen Fahrzeugmodelle des Mercedes-Markenhändlers. Hauke Anders, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses aus Vechta, zu dem seit der Kooperation 2011 auch das Mindener Autohaus Sieg gehört, begrüßte gemeinsam mit GWD Geschäftsführer Horst Bredemeier die zahlreichen Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Bredemeier freute sich besonders, dass Anders mit seiner Unterstützung des heimischen Spitzenhandballs seine Verbundenheit mit der Region und seinen Menschen verdeutliche.

Anders betonte, auch sein Haus setze auf die Jugend und deren hochqualifizierte Ausbildung. Er wies auf 160 Auszubildende bei 750 Mitarbeitern in den 14 Standorten hin.

In einer von Claus Smolarek moderierten Diskussionsrunde gab es Einblicke in Alltag, Chancen und Bedingungen der Nachwuchsförderung im Profihandball. Jonas Zollitsch (19) berichtete von seinem Leben in der Wohngemeinschaft, vom Handballtraining in der Sportschule Besselgymnasium.

Sein Trainer Sebastian Bagats hob die Vorteile der direkten Wege und der direkten Kommunikation für die Effektivität der Jugendarbeit heraus. Der neue Sportliche Leiter des Handball-Klubs, Frank von Behren, machte deutlich, dass man auch bei jahrelanger Anerkennung erfolgreicher Jugendarbeit nicht ruhen dürfe. Mit den Plänen für ein Internat und eine eigene Halle wolle man da nicht hinter anderen, viel finanzstärkeren Bundesligakonkurrenten zurückfallen, um im Werben um die Talente weiterhin attraktiv zu bleiben. Er sprach sich deutlich für mehr Einsatzzeiten des talentierten Nachwuchses aus. Kritisch äußerte sich von Behren zu der Tätigkeit mancher Berater der junge Leute. Sie seien manchmal weniger an deren sportlicher Entwicklung als an den Verdienstmöglichkeiten interessiert.

Hartmut Nolte

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