„Entscheidend ist, dass man seine Hausaufgaben macht“
Bundesliga | 08. Okt 2015

Auch im siebten Saisonspiel will GWD Minden seine weiße Weste wahren. Nach dem Auswärtssieg in Hamm wird nun wieder vor eigenem Publikum gespielt. Am Samstag (19.00 Uhr) empfangen die Grün-Weißen die DJK Rimpar Wölfe in der KAMPA-Halle.

Als die Mindener in der Saison 2010/2011 zuletzt zweitklassig spielten, kämpften die DJK Rimpar noch in der Bayernliga um Punkte. Zweimal haben die „Wölfe“ seitdem den Aufstieg feiern können und fast wäre in der vergangenen Saison noch ein weiterer hinzugekommen. Bis wenige Spieltage vor dem Ende spielten die Süddeutschen an der Spitze der zweiten Liga mit, belegten schließlich den fünften Platz. Zwei einschneidende Veränderungen hat es seitdem gegeben. Erfolgstrainer Jens Bürkle zog es zum Bundesligisten Hannover-Burgdorf und sein Team zog von der rund 1.000 Zuschauer fassenden Sporthalle Markt in die Würzburger S.-Oliver-Arena, die drei Mal so vielen Zuschauern Platz bietet.

Mit 9:7 Punkten sind die Rimpar Wölfe gut in ihre mittlerweile dritte Zweitligasaison gestartet und scheinen sich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren. Erwiesen sich die Wölfe vor eigenem Publikum als durchaus bissig, steht auswärts nur ein Remis bei der HSG Nordhorn zu Buche. „Rimpar bietet immer eine engagierte Abwehrleistung und überzeugt im Angriff mit viel Individualität und einer guten Dynamik“, weiß Mindens Frank Carstens zu berichten. Am Wochenende muss Gästetrainer Matthias Obinger auf Lars Spieß und Patrick Schmidt verzichten, die beide verletzt sind. Dafür kommt mit Konstantin Madert jemand an die Weser, der 2011 zum Meisterteam der Dankerser in der zweiten Liga gehörte. Nach einem Gastspiel in Norwegen hat sich der Keeper mittlerweile den Bayern angeschlossen.

Für GWD-Trainer Frank Carstens haben die Heimspiele in der KAMPA-Halle allerhöchste Priorität: „Entscheidend ist, dass man seine Hausaufgaben macht. Die Auswärtspunkte sind dann der Bonus.“ Zwar hat sein Team bislang die geforderten Heimsiege eingefahren, zu begeistern vermochte man das eigene Publikum dabei allerdings noch nicht. An die tolle Leistung, die Dalibor Doder & Co. in der Vorwoche in der zweiten Halbzeit gegen Hamm geboten haben, möchte der Coach darum gern anknüpfen. „Das müssen wir fortführen. Aber vor allem wollen wir auch mal zuhause eine gute Leistung zeigen“, so Carstens. Die Personalsorgen bleiben dieselben, denn Miladin Kozlina gehört mit seiner Wadenverletzung weiterhin zu den Wackelkandidaten und auch Magnus Jernemyr kann nur dosiert eingesetzt werden. Positiv ist die Entwicklung bei Florian Freitag, für den aufgrund seiner Schulterverletzung ein Einsatz am Samstag aber wohl noch zu früh kommt.

Die Partie gegen den Tabellenachten wird am Samstag um 19.00 Uhr angepfiffen. Die Tageskasse ist bereits ab 17.00 Uhr geöffnet. Tickets gibt es außerdem noch bei allen Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.gwd-minden.de.

© GWD Minden – bra

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