Doppelspieltag für GWD: Erst Emsdetten, dann Springe
Bundesliga | 22. Okt 2015

TV Emsdetten und HF Springe heißen die beiden nächsten Aufgaben von GWD Minden – und die kommen innerhalb von 48 Stunden auf die Mannschaft von Trainer Frank Carstens zu. Am nächsten Wochenende haben die Grün-Weißen zum ersten Mal in dieser Saison einen Doppelspieltag vor der Brust.

Dabei empfangen die Dankerser zunächst am Freitag in eigener Halle (20.00 Uhr) den TV Emsdetten. Am Sonntag folgt dann die Reise zu den Handballfreunden Springe. Der Aufsteiger trägt sein Spiel gegen den „Fast-Nachbarn“ in der größeren Rattenfänger-Halle in Hameln aus. Die klassische Sportler-Floskel des „Von-Spiel-zu-Spiel-Denkens“ kommt dabei nur in abgewandelter Form zum Tragen. „In der Spielvorbereitung gibt es, gerade für Sonntag, ein paar organisatorische Änderungen im Ablauf“, erklärt Frank Carstens. Wie der GWD-Coach insbesondere die Trainingseinheit am Samstag gestalten möchte, entscheidet sich dabei erst kurzfristig: „Da kommt es auch darauf an, wie intensiv das Spiel gegen Emsdetten wird.“

Dabei erwartet sein Team am Freitag die von der Papierform vermeintlich schwerere Aufgabe. Der Tabellensiebte hat vor allem durch das Remis gegen den HC Erlangen aufhorchen lassen. Mit 55 Toren ist Linksaußen Oddur Gretarsson aktuell erfolgreichster Schütze des TVE. Respekt hat Frank Carstens aber auch vor Spielgestalter André Kropp und Torhüter Nils Babin. „Er ist einer der besten Keeper der Liga. An guten Tagen kann er das Tor schon mal zunageln“, so der GWD-Coach. Auch zu Artjom Antonevich gibt es einiges zu sagen. Der Flügelflitzer trug bis zum Sommer das GWD-Trikot und gibt zu, dass das Gastspiel in der KAMPA-Halle für ihn ein ganz besonderer Moment sein wird.

Mit dem Aufsteiger aus Springe folgt nur 45 Stunden nach dem Emsdetten-Match die wohl bislang einfachste Partie. Allerdings weiß auch Frank Carstens, dass der Tabellenplatz allein nichts über die Qualität des Gegners aussagt. „Gegen Springe wird es sehr emotional werden. Das ist ja schon so eine Art Derby. Für uns wird das nach dem Spiel am Freitag eine Energiefrage. Da muss die Mannschaft noch einmal alle Reserven mobilisieren“, so Carstens. Und auch in Springe spielt ein früherer Mindener eine zentrale Rolle: „Bei denen läuft viel über Oliver Tesch am Kreis. Er wird von den Mitspielern gesucht.“ Und die Spielanlage des Tabellen-Neunzehnten ist wie die von Tesch: sehr kämpferisch.

Ob das GWD-Team beide Spiele in Stammbesetzung bestreiten kann, steht noch in den Sternen. Florian Freitag mit einer Beckenprellung und Aleksandar Svitlica mit einem Sehnenabriss am kleinen Finger gehören zu den Wackelkandidaten. Sollte Freitag ausfallen, könnten Mats Korte oder Max Hösl aus dem Drittligateam nachrücken. „Bei dem straffen Programm im Oktober war klar, dass es zu Verletzung oder Ausfällen kommt“, nimmt Frank Carstens die möglichen Ausfälle aber gelassen.

© GWD Minden – bra

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