Die „Frösche“ kommen zum ersten Advent
Bundesliga | 27. Nov 2015

Noch drei Heimspiele stehen für GWD Minden im Jahr 2015 auf dem Plan. Das erste davon bestreiten die Grün-Weißen am Sonntag um 17.00 Uhr gegen den SV Henstedt-Ulzburg.

Sie belegen den letzten Platz in der Zuschauertabelle und jeder fragt: „Wo liegt denn das?“ Doch der SV Henstedt-Ulzburg bewegt sich keineswegs im Handball-Niemandsland. Das Team aus dem Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein befindet sich mit 13 Punkten auf Tabellenplatz 15 und dürfte mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Ein Remis in Wilhelmshaven und ein Sieg bei den Handballfreunden Springe schmücken bislang die Auswärtsbilanz der SVHU. Die Partie bei Bayer Dormagen wurde zwar mit 30:23 gewonnen, die Punkte verloren die „Frogs“ aber wieder am grünen Tisch. Die Nordlichter sind also durchaus ein Team, mit dem auch in fremder Halle zu rechnen ist. „Sie gehen ein hohes Tempo und leben im Angriff vor allem von ihrem Rückraum“, berichtet GWD-Trainer Frank Carstens über den nächsten Gegner. So ist Tim Völzke mit 76 Treffern derzeit der erfolgreichste Schütze im Team von Trainerduo Amen Gafsi und Mathias Karbowski. Ihm folgt Rechtsaußen Julian Lauenroth mit 62 Toren.

Bei den Gastgebern ist die schwierige Personalsituation nach wie vor ein Dauerthema. „Ich habe am Mittwoch erst gedacht, ich wäre in der falschen Halle“, scherzte Frank Carstens in der Pressekonferenz angesichts des hohen Anteils an Jugendspielern, die die spärliche Bundesligatruppe beim Training unterstützt haben. Während Moritz Schäpsmeier und Florian Freitag weiterhin mit Sicherheit ausfallen werden, könnte Gerrie Eijlers gegen Henstedt-Ulzburg in die Mannschaft zurückkehren. „Wir haben ihn im Training vorsichtig herangeführt und ich gehe davon aus, dass er uns am Sonntag sporadisch helfen kann“, heißt es vom Trainer. Weniger optimistisch ist da die Prognose bei Jannik Jungmann und Miladin Kozlina. Bei Jungmann bereitet eine schmerzhafte Zerrung im Rippenbereich Probleme, Kozlina hatte sich gar einen Rippenbruch zugezogen. Dabei würde Frank Carstens einen Einsatz der beiden durchaus begrüßen: „Beide würden uns in der Abwehr schon enorm helfen.“

Die Dankerser bekommen so immer noch die Nachwehen der intensiven Phasen im Oktober und auch der vorausgegangenen englischen Woche zu spüren. Doch auch das Vorweihnachts-Programm der Grün-Weißen hat es weiterhin in sich. Bis zum 3. Advent muss das Carstens-Team noch sechs Spiele bestreiten.

© GWD Minden – bra

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