DHB-Nachwuchs spielt durchwachsene Vorrunde
Bundesliga | 13. Aug 2015

Die Jugend-WM in Russland ist im vollen Gange und die zwei Mindener Marian Michalczyk und Joel Birlehm sind mittendrin. Nach vier Spielen stehen zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto der deutschen Auswahl.

Nach dem ersten Spiel gegen Island sagt Trainer Christian Schwarzer: „Ich habe gelernt, dass wir in jedem internationalen Wettbewerb uns ein schlechtes Spiel nehmen. Das war das heute.“ Der Nationalkader unterlag Island mit 26:34 (11:20). Wobei Marian mit fünf Toren der beste Angreifer des Spiels war.

Das zweite Match gegen Venezuela fiel dann eindeutig zu Gunsten der Deutschen aus, die mit 58:16 (24:8) gewannen. Hier konnte die Auswahl Kraft für die nächsten Aufgaben tanken und den Kopf freispielen. Marian durfte bei allen bisher gespielten Begegnungen in der Startsieben stehen.

Gegen Norwegen unterlag Deutschland nach einem lang umkämpften Spiel mit 29:31 (16:13) knapp. In dieser Partie durften beide Mindener von Anfang an auflaufen. Trainer Christian Schwarzer urteilt: „Wir waren einfach nicht in der Lage, uns für unsere gute Leistungen zu belohnen, und haben in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler gemacht.“ Damit spricht er vor allem zwei Zeitstrafen in der entscheidenden Schlussphase an, die ausgerechnet auch noch die besten Werfer Lukas Mertens (7) und Björn Zintel (6) trafen.

Das Spiel am Mittwoch gegen Spanien konnte die deutsche Auswahl mit 25:23 (14:9) gewinnen. Marian Michalczyk erklärt: „Wir waren auch heute wie gegen Norwegen von Anfang an da und haben aus einer starken Abwehr das Spiel für uns entscheiden können.“ Nach der Halbzeitpause hat der deutsche Nationalkader konzentriert angefangen, dann aber durch eine doppelte Unterzahl in der 45. Minute etwas den Faden verloren, woraus ein Lauf der Spanier entstanden ist. „Wir waren über das ganze Spiel gesehen die dominierende Mannschaft und haben aus meiner Sicht auch verdient die zwei Punkte eingefahren“, meint der GWD-Halblinke. Sowohl Marian als auch Joel durften von Minute eins an auf dem Feld stehen.

Am Freitag steht das letzte Vorrundenspiel gegen Ägypten auf dem Plan. Davor werden eine Trainingseinheit sowie zwei Videoeinheiten zur Einstimmung auf den Gegner durchgeführt. Der Nachmittag steht den Spielern zur freien Verfügung.

©  GWD Minden – ida

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